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Holzboden? Vermeiden Sie einen Fehlstart.

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Arbeit, und beugt auch Reklamationen vor. Die Vorbereitung beginnt zunächst mit der Beurteilung der Unterbodenqualität.

In den Niederlanden kennen wir unterschiedliche Arten von Unterböden, unter anderem Sandzementestrich, Anhydrit, Beton, Holz, eventuell in Kombination mit einer Fußbodenheizung oder Fußbodenkühlung. Erst wägen, dann wagen ist entscheidend für eine optimale Anbringung eines Holzbodens. Die Beurteilung des Unterbodens ist der 1. Schritt. Wir wissen nämlich, unter welchen Bedingungen unsere Kleber am besten zu ihrem Recht kommen. 
Zum Erkennen und Beurteilen des Unterbodens und den notwendigen Schritten, haben wir einen praktischen Parkettkleber-Leitfaden (siehe www.bijlard.com) entwickelt. 
 
Unterstützung
Zusätzlich bietet Bijlard International Bodeninspektionen an. Wir wollen Parkettfachleute unterstützen, und jeder Profi in den Niederlanden kann das Angebot für die Inspektionen nutzen. Basierend auf einer gründlichen Prüfung erhalten Sie von uns eine gediegene Beurteilung. Wir bieten hierdurch ein Stück Betriebssicherheit, denn wer erhält schon gern nachträgliche Reklamationen? Man investiert im Vorfeld etwas mehr Zeit und profitiert später. Alle Accountmanager haben die Geräte und das Fachwissen, um eine korrekte Analyse durchführen zu können.
 
Herausforderungen
Es können allerhand Probleme, oder vielmehr Herausforderungen, in Bezug auf den Unterboden vorliegen. Ich greife einmal zwei heraus. Zunächst ist es möglich, dass der Boden absandet. Das bedeutet, dass die oberste Schicht des Unterbodens zu schnell getrocknet ist und zu wenig Bindemittel enthält. Die oberste Schicht ist dann nicht stark genug, um die Kräfte aufzufangen, die der Holzboden und der Kleber auf den Unterboden ausüben. In vielen Fällen muss die oberste Schicht dann zunächst entfernt werden und danach neu aufgebaut werden. Zweites kann zu viel Restfeuchte in einem gerade aufgebrachten Unterboden vorhanden sein. Er ist oft augenscheinlich trocken, aber tiefer im Unterboden ist dann zu viel Restfeuchte vorhanden. Die Wahrscheinlichkeit ist dann groß, dass der Kleber sich an immer mehr Stellen vom Unterboden löst.
 
Ein praktisches Beispiel
Soweit die Theorie. Was haben wir in der Praxis erlebt? Ich gebe ein Beispiel. Accountmanager Dick Heijster führte kürzlich eine Bodeninspektion durch von einem Anhydritboden mit Fußbodenheizung in einem Neubau in Scheveningen. Ab Foto 1 ist zu sehen, welche Handlungen für eine gute Beurteilung verrichtet werden.
Zuerst wird eine Stahlbürste (Foto 1) über den Boden hin- und herbewegt. Ein Anhydritboden wird immer mit einer Sinterschicht geliefert, die abgeschliffen werden muss, bis die schwarzen Partikel sichtbar werden. Dann wird mit dem Härteprüfer (Foto 2) die Stärke der obersten Schicht kontrolliert und der Test mit dem Feuchtemessgerät (Foto 3) wird durchgeführt, um die Restfeuchte in Prozent im Unterboden zu messen. Zur Sicherheit werden 50 g Anhydrit aus dem Boden gehackt (Foto 4), um mithilfe eines CM-Feuchtemessgeräts (Foto 5 und 6) die genaue Restfeuchte in Prozent bestimmen zu können. Wenn die CM-Messung zeigt, dass die Restfeuchte zu hoch ist, sind zusätzliche Handlungen erforderlich. Verwenden Sie dann ein Heizgerät oder einen Bautrockner. Wenn eine Fußbodenheizung vorhanden ist, muss das Aufheizprotokoll durchgeführt werden. Der richtige Wert muss mit Fußbodenheizung bei 0,3 % CM oder darunter liegen und ohne Fußbodenheizung bei 0,5 % CM oder darunter.
Nachdem der Unterboden als in Ordnung befunden wurde, wird empfohlen einen PU-Multiprimer FLOOR anzubringen, um die oberste Schicht zu verstärken und als Staubbinder (Anhydrit gibt nämlich dauerhaft Staub ab). Verwenden Sie nie eine Dampfsperre auf dieser Art Unterboden aufgrund der Restfeuchte, die sich unter der Dampfsperre ansammelt. Es kann dann eine schwache Stelle (Zersetzung) im Anhydrit entstehen, mit einem losen Holzboden als trauriger Zeuge. 
 
Möchten Sie mehr über die Vorabprüfung von Unterböden oder über spezifische Produkte erfahren? Wenden Sie sich gern an uns.
Oder herunterladen Sie die Parketleimhinweise!
 
 
Peter Bijlard, Direktor/Eigentümer Bijlard International

  
Foto 1                                                       Foto 2                                                       Foto 3

  

 
Foto 4                                                       Foto 5                                                       Foto 6

 


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Datum: 29-11-'18

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